Die Sektion Zürich lud am 31. März 2026 ihre Mitglieder zu einem Fachanlass bei der hostettler autotechnik ag in Neftenbach ein – und zahlreiche Carrosserieprofis folgten der Einladung. Schon beim Empfangs-Apéro zeigte sich das grosse Interesse: Die zunehmende Elektronik moderner Fahrzeuge macht die Diagnose heute zu einem zentralen Bestandteil jeder fachgerechten Reparatur.
Im Fokus des Abends standen sowohl markenunabhängige Aftermarket-Diagnosesysteme als auch OES-Remote-Diagnose. Die Referenten der hostettler autotechnik ag zeigten eindrücklich, wie stark Fahrzeuge vernetzt sind und wie selbst kleine Eingriffe – etwa Demontagen oder Arbeiten an ADAS – unmittelbare Auswirkungen auf die Elektronik haben können.
Besonderes Augenmerk galt der Diagnose bei Fahrzeugannahme und -abgabe. Sie sorgt für Transparenz, dokumentiert bestehende Fehler und verhindert spätere Diskussionen. Gleichzeitig reduziert sie die Haftung des Betriebs und schützt vor ungerechtfertigten Reklamationen. Richtiges Zurücksetzen, Initialisieren und Kalibrieren der Systeme wurde als entscheidend für eine qualitativ hochwertige Reparatur hervorgehoben – und als wichtiger Baustein für Kundenzufriedenheit und Vertrauen.
Wie Diagnosetechnik den Betriebsalltag effizienzer gestaltet
Für die Mitglieder der Sektion Zürich bot der Anlass konkrete Einblicke, wie Diagnosetechnik den Werkstattalltag verbessert: effizientere Abläufe, frühzeitige Fehlererkennung, höhere Reparatursicherheit und neue Ertragschancen durch professionelle Diagnosedienstleistungen. Praxisnahe Beispiele machten klar, dass Diagnosekompetenz heute ein Muss für jeden Carrosseriebetrieb ist.
Der Abend endete mit einem gemütlichen Abschluss-Apéro, der Raum für Austausch und Vernetzung zwischen den Sektionsmitgliedern bot. Das positive Echo zeigte deutlich: Die Sektion Zürich trifft mit dem Thema Diagnose den Nerv der Zeit und schafft echten Mehrwert für ihre Betriebe.