57 Lernende aus der Zentralschweiz haben ihre Lehre in einem der fünf Carrosserieberufe erfolgreich abgeschlossen. Der Beste unter allen war ein Fahrzeugschlosser aus Willisau.
Freudentag für 57 Lehrabsolventen des Zentralschweizer Carrosseriegewerbes. Am Donnerstag konnten sie im Pfarreiheim Ebikon im Beisein von Berufsbildnern, Familienangehörigen und Freunden ihre Fähigkeitszeugnisse und Berufsatteste entgegennehmen. Thomas Jauch, Präsident von Carrosserie Suisse Zentralschweiz, und die zuständigen Berufsfachschullehrer überreichten die begehrten Zeugnisse. Zusätzlich wurden die besten praktischen Arbeiten in allen fünf Berufen ausgezeichnet. Für die Glanznote von 5,6 sorgte Fahrzeugschlosser Ivin Arnet aus Willisau (Lehrbetrieb: Ackermann Fahrzeugbau AG, Willisau), dicht gefolgt von seinem «Nebenstift» Linus Krummenacher aus Willisau und Carrosseriereparateur Leon Robelli aus Neuheim (Robelli GmbH, Neuheim), die beide die Note 5,5 erzielten.
Appell zur Berufswerbung
Nach dem erreichten Etappenziel gilt es jetzt für die jungen Berufsleute, den Blick wieder nach vorne zu richten und das nächste Ziel anzuvisieren – am besten weiterhin in der Carrosseriebranche. «Wir brauchen euch», sagte Thomas Jauch in Anbetracht des herrschenden Fachkräftemangels. Und Chefexperte Alfred Gabriel, Geschäftsführer der H. Theiler GmbH in Goldau, forderte die frischgebackenen Fachleute auf, in ihrem Umfeld Werbung zu machen für die attraktiven Lehrberufe. «Mit einem EFZ in der Tasche stehen einem viele Türen offen», so Gabriel. «Das Carrosseriegewerbe bietet spannende Möglichkeiten sich zu spezialisieren.» Zudem werde man in den kommenden Jahren sicher keine Probleme haben, einen Job zu finden.
Text und Bilder: Daniel Schwab, apimedia
Podcast: carrosserie suisse