WorldSkills 2026: Teilnehmerin Aurélie Fawer blickt nach Kazan 2019 zurück


Meisterschaften

Sie erreichte an den WorldSkills 2019 im russischen Kazan den sechsten Rang und holte sich damit ein Diplom: Carrosserielackiererin Aurélie Fawer aus Fribourg begleitet uns im Rahmen der aktuellen Kampagne rund um die WorldSkills 2026 in Shanghai und erzählt von ihren Eindrücken als ehemalige Teilnehmerin.

Aurélie, wenn du dich an deine Teilnahme vor bald sieben Jahren erinnerst, welche Bilder gehen dir durch den Kopf?

Neben dem Wettkampf als gesamtes hat mich besonders auch die Eröffnungszeremonie im Stadion der internationalen Expo beeindruckt. So viele Zuschauerinnen und Zuschauer, all dieTeilnehmenden und verschiedenen Delegationen - das war eine sehr grosse Bühne damals.

Du hast dich wie die jetzigen Teilnehmer auch intensiv vorbereitet und trainiert. Wie hast du dies wahrgenommen?

Natürlich, das war eine sehr intensive, aber auch spannende und lehrreiche Zeit. Den Arbeitsalltag, Freizeit und Training für die WM unter einen Hut zu bringen, erforderte Organisation. Hinzu kamen auch damals die Teamweekends mit dem SwissSkills National Team, wo wir uns mit allen Teilnehmenden aus der Schweiz auf die WorldSkills vorbereiten konnten. 
In dieser Zeit blieb jeweils nicht viel Platz zum Ausruhen, aber an Sonntagen konnte ich mich jeweils etwas erholen, um dann wieder mit viel Elan in die neuen Wochen zu starten.

Inwiefern konntest du dich vor Ort mit den anderen Teilnehmenden in deinem Beruf austauschen? Fand der überhaupt statt?

In meinem Fall tatsächlich nicht besonders gross. Ich denke, wir alle hatten auch etwas Respekt davor, gewisse Informationen auszutauschen, die nicht für die Konkurrenz gedacht wären. Ein bisschen konnte ich mich natürlich jeweils schon unterhalten mit den anderen Carrosserielackiererinnen und -lackierern, aber es hielt sich in Grenzen.

Im Podcast

Carrosserielackiererin Aurélie Fawer über ihre WM-Teilnahme 2019 (französisch)

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