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Oberstes Organ von carrosserie suisse

Delegiertenversammlung

Delegiertenversammlung

Oberstes Organ von carrosserie suisse ist die Delegiertenversammlung. Sie tagt jährlich und setzt sich zusammen aus den von den Mitgliedern gewählten Delegierten aus den Sektionen.

Nächste Delegiertenversammlung

06.06.2024 
Gastgeber ist die Sektion Waadt.

Berichterstattung

Belebender Jahresrückblick und neue Ehrenmitglieder

Am 1. Juni 2023 lud der Branchenverband carrosserie suisse in der Schweizerischen Alpinen Mittelschule Davos zur Delegiertenversammlung. In diesem Rahmen gestaltete der Verband den Jahresrückblick in Form eines Podiumsgesprächs und ernannte zwei neue Ehrenmitglieder. Ebenfalls informierte carrosserie suisse über die aktuelle Situation zum Gesamtarbeitsvertrag.

67 von insgesamt 84 Delegierten von carrosserie suisse fanden am Donnerstagvormittag, dem 1. Juni 2023, den Weg nach Davos GR. Die Räumlichkeiten der Schweizerischen Alpinen Mittelschule dienten als Durchführungsort für die ordentliche Delegiertenversammlung dieses Jahres. Nach einer eröffnenden Runde bei Kaffee und Gipfeli hiess Felix Wyss, Zentralpräsident von carrosserie suisse, die Anwesenden in Davos willkommen und sprach seinen Dank an die Organisatoren der Sektion Graubünden aus: «Es freut mich ausserordentlich, mich hier mit euch allen treffen und austauschen zu können.»

Besuch aus der Bündner Politlandschaft

Als Gastredner beehrte Tarzisius Caviezel die Delegiertenversammlung. Der Standespräsident des Kantons Graubünden und ehemaliger Landammann von Davos überbrachte beste Wünsche im Namen des Kantons: «Wir freuen uns, Sie für die Delegiertenversammlung hier im Kanton Graubünden, dem schönsten Kanton der Welt zu wissen.» Danach ergriff Marco Flückiger das Wort, um die Delegierten über die aktuelle Situation rund um den Gesamtarbeitsvertrag (GAV) zu informieren. Der Entscheid zur Gültigkeit der damit verbundenen Allgemeinverbindlichkeitserklärung (AVE) befindet sich beim Staatsekretariat für Wirtschaft SECO in den letzten Zügen. Die Auswirkungen der seit letztem Juli ausstehenden AVE und mögliche Folgen wurden unter den Delegierten rege diskutiert. Einig waren sie sich aber alle: der gesamtschweizerische GAV ist eine Errungenschaft, die einen wichtigen Beitrag zum Arbeitsfrieden und zur Attraktivität der Berufe leistet und unbedingt erhalten werden soll. 
Der als Gast anwesende AGVS Vizepräsident Manfred Wellauer stellte sich spontan den Fragen aus dem Publikum, erläuterte nochmals die Gründe für die Einsprache seitens AGVS und betonte aber gleichzeitig das weiterhin partnerschaftliche Miteinander. «Die Türen stehen offen, speziell wenn es um die Bildung geht. Wir haben das grösste Interesse daran, zusammen mit Ihnen in eine gute Zukunft zu gehen.»

Jahresbericht für einmal als Talkrunde

Sich aufwerfende Fragen zum GAV waren dann auch Teil des Podiumsgesprächs, welches sich um das vergangene Jahr 2022 und dessen prägende Momente drehte – ein Talk in Anlehnung an den schriftlich verfassten Jahresbericht, moderiert von Nina Müller, der ehemaligen SRF-Moderatorin und heutigen Marketingverantwortlichen bei TOP-Ausbildungsbetrieb. Sie griff mit Armin Haymoz, Vizepräsident von carrosserie suisse, Martin Leiser, Präsident der Wirtschaftskommission, Martin Rusterholz, Präsident Kommission Berufsentwicklung & Qualität Fahrzeugbau sowie Sacha Feller, Mitglied Reparaturkommission und Mitbegründer und CEO des Labels green car repair entsprechende Themen aus dem Jahresbericht auf. So ging etwa Martin Leiser auf den Wert eines Gesamtarbeitsvertrages ein und der Freiburger Armin Haymoz erklärte die Wichtigkeit des Zusammenschlusses der beiden Landesteile Deutschschweiz und Romandie. Der Zusammenschluss vollzog sich ins letzte Jahr hinein. «In einer so kleinen Branche wie unserer ist es umso wichtiger, dass alle Landesteile der Schweiz zusammenspannen. So gewinnt jede Region an Kraft und Ausstrahlung», betonte Armin Haymoz.

An das Podiumsgespräch knüpfte die Abstimmung zu Themen finanzieller Natur wie die Jahresrechnung 2022 oder auch das Budget des Verbandes für das laufende Jahr, gefolgt von der Wiederwahl der Geschäftsleitung von carrosserie suisse. Dieser sprachen die anwesenden Delegierten erneut ihr Vertrauen aus. Bei Traktandum 9 ergriff Daniel Röschli, Direktor des Branchenverbandes, das Wort und informierte die Versammelten über die Situation mit der aktuell autonom agierenden Region Genf. Der definitive Entscheid über einen Beitritt der Region steht noch aus, wird aber an der nächsten Versammlung noch im Juni gefällt. Ebenfalls erfuhren die Delegierten den Stand bei der Umsetzung der Verbandsstrategie 2025.

Hausi Aeschbacher und Kurt Späti im Mittelpunkt

Die Delegiertenversammlung fungierte dieses Jahr auch als persönlicher Höhepunkt für Hausi Aeschbacher und Kurt Späti. Beide erhielten vom Verband an diesem 1. Juni 2023 die Ehrenmitgliedschaft. Hausi Aeschbacher wirkte als langjähriger Präsident der Sektion Bern Mittelland und war mitverantwortlich für den Umzug in die Mobilcity Bern. Kurt Späti engagierte sich stark für die Sektion Bern Mittelland und als PLK Präsident für den nationalen Verband. carrosserie suisse nutzte die Bühne, um den Herren neben einer Laudatio auch Video-Grussbotschaften von langjährigen Weggefährten zukommen zu lassen. Felix Wyss fand im Anschluss Worte voller Anerkennung für die neuen Ehrenmitglieder: «Den beiden in diesem Rahmen den Titel zu verleihen, ist die einzige richtige Botschaft. Sie haben sich diesen durch jahrelangen Einsatz für unsere Branche verdient. Ich bin stolz, sie nun zu diesem erlauchten Kreis der Ehrenmitglieder zählen zu dürfen.»
Ebenfalls verdankt für Ihre wertvolle Arbeit in den letzten Jahren wurden Graziano Vicario und Patrick Balmer. Graziano Vicario gab die Führung der Sektion Neuenburg JU BE fr. an Paulo Roxo weiter. Patrick Balmer wirkte als Chefexperte an den Meisterschaften der Carrosserielackiererinnen und -lackierer sowie als Mitglied der Berufsbildungskommission. Er hat nun neu das Präsidium des genossenschaftlichen Ausbildungszentrum carrosserie suisse Academy übernommen.

Einen gemeinsamen Ausklang nahm die Delegiertenversammlung beim Mittagessen im angrenzenden Hotel Morosani. Dabei tauschten sich die Delegierten und Gäste rege in den Nachmittag hinein aus.

Neue Beitragsordnung findet Mehrheit

Der Branchenverband carrosserie suisse lud am Donnerstag, 2. Juni, in den Räumlichkeiten des Forums Fribourg zur ordentlichen Delegiertenversammlung. Die 65 anwesenden Stimmberechtigten nahmen unter anderem die Ausführungen zur neuen Verbandsstrategie 2025 zur Kenntnis und stimmten der neuen Beitragsordnung zu.

In Forum Fribourg organisierte der Branchenverband carrosserie suisse am Donnerstag, 2. Juni, seine diesjährige Delegiertenversammlung. Die Hauptanliegen der Versammlung, an der 65 von insgesamt 82 Delegierten von carrosserie suisse teilnahmen, waren das neue Beitragsreglement sowie die Verbandsstrategie 2025.

Zu Beginn der Versammlung richtete Felix Wyss, Zentralpräsident von carrosserie suisse, seinen Dank an alle Anwesenden und die Sponsoren: «Ich freue mich, dass die Delegierten so zahlreich zur Versammlung erschienen sind. Wir haben zukunftsweisende Themen zu besprechen, die uns alle betreffen.» Entsprechend animiert gestalteten sich die Diskussionen am Vormittag.

Delegierte heissen neue Beitragsordnung von carrosserie suisse gut 

Eines der ersten wegweisenden Traktanden bestand in der Abstimmung zur neuen Beitragsordnung: Auf Weisung des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) muss die bisherige Regelung verändert und die Mitgliederbeiträge des Verbands so angepasst werden, dass die Bedingungen der in der Bundesverfassung garantierten «Koalitionsfreiheit» erfüllt sind. Die Koalitionsfreiheit erfordert, dass ein Nicht-Mitglied des Verbandes mit höchstens 80 Prozent des Beitrags eines Mitglieds belastet werden darf. Die Anpassung steht in direktem Zusammenhang mit dem ab Juli 2022 geltenden Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für das Carrosserie- und Fahrzeugbaugewerbe und insbesondere dessen Allgemeinverbindlichkeit. Die Delegierten hatten dem neuen GAV an der ausserordentlichen Versammlung im November 2021 zugestimmt.

Erfreulicherweise gaben die anwesenden Delegierten am Donnerstag denn auch der neuen Beitragsordnung grünes Licht. Die Annahme der neuen Beitragsordnung sei aus Verbandssicht entscheidend gewesen, so Zentralpräsident Felix Wyss: «Ich bin erleichtert, dass die Mehrheit der Delegierten gleicher Ansicht ist. Wir haben mit der neuen Beitragsordnung eine zufriedenstellende Lösung, können die Auflagen des Bundes erfüllen und den neuen GAV ohne Verzögerung einführen.»

Verband informiert über den Stand der Dinge bei Verbandsstrategie 2025

Ebenfalls von grösserer Bedeutung war das Traktandum der Verbandsstrategie 2025. Ausgearbeitet durch einen Ausschuss der obersten Verbandsgremien soll sie bis 2025 umgesetzt werden und den Verband sicher in die Zukunft führen. Kerninhalt der Strategie ist unter anderem der Auftritt und die Wiedererkennung des Branchenverbandes in der Öffentlichkeit. «Die Strategie 2025 bietet neue Perspektiven», betont der Direktor Daniel Röschli, «denn mit einer klaren Strategie kann der Verband die Branche weiterhin fundiert führen und organisieren, was schlussendlich auch den einzelnen Betrieben in der Carrosserie- und Fahrzeugbaubranche im täglichen Geschäft hilft und ihnen eine gewisse Struktur bietet.» Die anwesenden Delegierten nahmen die Ausführungen interessiert zur Kenntnis. 

Den Abschluss der Delegiertenversammlung bildete schliesslich ein Apéro mit anschliessendem Mittagessen. Die Anwesenden nutzen diese Gelegenheit, um sich noch einmal über die beschlossenen Punkte auszutauschen und die Veranstaltung im kollegialen Rahmen ausklingen zu lassen.

Am Donnerstag, 25. November 2021, fand in der Stadthalle in Zofingen eine ausserordentliche Delegiertenversammlung des Branchenverbands carrosserie suisse statt. Im Zentrum der Versammlung stand der neue Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für das Carrosseriegewerbe, den die anwesenden Delegierten einstimmig annahmen.

 

In der Stadthalle in Zofingen organisierte der Branchenverband carrosserie suisse am Donnerstag, 25. November, eine ausserordentliche Delegiertenversammlung. Das Hauptanliegen der Versammlung, an der 57 von insgesamt 84 Delegierten von carrosserie suisse teilnahmen, war von Anfang an klar: Der neue Gesamtarbeitsvertrag für das Carrosseriegewerbe stand auf der Tagesordnung.

Der neue GAV ist angenommen

Ebenso klar fiel dann auch die Entscheidung der Anwesenden aus: Die Neuauflage des Gesamtarbeitsvertrages (GAV) wurde einstimmig angenommen. Dieser wurde zuvor unter Leitung der paritätischen Landeskommission (PLK) für das Carrosseriegewerbe zwischen den Parteien carrosserie suisse auf Arbeitgeberseite und den Arbeitnehmer-Gewerkschaften Unia und Syna ausgehandelt. Die neuen Regelungen, die bis 2025 gültig sind, treten per 1. Juli 2022 in Kraft und ersetzen den bisherigen GAV, der seit 2017 für das Carrosseriegewerbe in der Schweiz Bestand hält. Noch vorbehalten sind die weiteren Genehmigungen der Sozialpartner, was aber laut Verhandlungspartner Yannick Egger, nationaler Branchenverantwortlicher Carrosserie von der Unia, eine formelle Sache sei: «Die Stimmung während den Verhandlungen war sehr konstruktiv, alle Beteiligten sahen es als eine gemeinsame Herausforderung an, die Zukunft der Branche zu sichern und die Attraktivität gegenüber der jüngeren Generation zu erhöhen. Diesbezüglich sind wir zufrieden, es ist eine Erfolgsgeschichte in Sozialpartnerschaft.»

Eine gute Lösung für alle Parteien

Es seien umfangreiche Verhandlungen gewesen, so Felix Wyss, Zentralpräsident von carrosserie suisse. Er sei deshalb froh, dass man schlussendlich eine Lösung gefunden habe, die für alle Parteien zufriedenstellend ist: «Die Einigung über den neuen Gesamtarbeitsvertrag ist wichtig und wegweisend für unsere Branche. Dass die Parteien einen neuen GAV aushandeln konnten, gibt auch den einzelnen Betrieben Sicherheit und Orientierung.»

Am 27. Mai hielt carrosserie suisse die Delegiertenversammlung im kultur & kongresshaus aarau (kuk) ab. Im Rahmen der Versammlung wählten die Delegierten Armin Haymoz zum neuen dritten Vize-Präsidenten des Branchenverbandes. Weiter gab carrosserie suisse mit Dominik Bartlome bei den Carrosseriespenglern und Michèle Korn bei den Carrosserielackiererinnen die WorldSkills-Teilnehmenden 2022 bekannt.

Auf der Traktandenliste der Delegiertenversammlung, bei der während zwei Stunden immer mindestens 55 stimmberechtigte Delegierte zugeschaltet waren, standen Punkte wie die Genehmigung des Protokolls der letztjährigen schriftlichen Delegiertenversammlung oder auch der Jahresbericht 2020.

Neuer Vizepräsident Armin Haymoz

Darüber hinaus wählten die Delegierten Armin Haymoz einstimmig zum neuen Vizepräsidenten von carrosserie suisse, neben den bereits amtierenden Vizepräsidenten Andi Stalder und Marco Flückiger. Armin Haymoz amtete vor dem Zusammenschluss zum nationalen Verband bis Ende 2020 als Präsident der ehemaligen „Fédération des Carrossiers Romands FCR“, in der die Westschweizer Sektionen Fribourg, Neuchâtel, Valais und Vaud organisiert waren. Mit seiner Wahl wird die Präsenz der Westschweiz nun auch im Zentralvorstand gestärkt.

Zum Stand der Strategie carrosserie suisse 2025

Auch präsentierte carrosserie suisse an der virtuell über Zoom veranstalteten Delegiertenversammlung den aktuellen Stand der Strategiearbeiten „carrosserie suisse 2025“. Kerninhalt davon ist unter anderem der Auftritt und die Wiedererkennung des Branchenverbandes in der Öffentlichkeit.

Podcast

Felix Wyss, Zentralpräsident carrosserie suisse, über die DV und deren rege Diskussionen

Jahresbericht 2022

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